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PAMUN für Klaviersolo (1971)

Dieses Stück schrieb ich während meines Studiums an der Seoul National University im Jahr 1971 für meine Mit-Studentin Yoon-Jung Kim, die es im selben Jahr im Rahmen meines Magister-Konzertes uraufführte.

PAMUN ( das koreanische Wort heißt Wasserkräuselung) war meine letzte Komposition in Korea und diese lasse ich bis heute gelten. 

Wenn ich an einem kleinen Teich entlang spaziere und in Gedanken verloren einen kleinen Stein hineinwerfe, verursacht er kräuselnde Wellen (PAMUN) an der Oberfläche. 

Werfe ich noch einen Stein in den Kreis der Wellen hinein, entsteht eine andere Kräuselung, die neue Kreise zieht. Die Wellenringe treffen sich, überschneiden und entfernen sich voneinander. Nach einer langen Weile verebben sie wieder, und der See findet endlich seine Stille wieder. 

Der Klang des Klavierstücks soll daran erinnern, wie meine Gedanken über die leisen Wellen dieses Sees trieben. 

Y. P.-P.



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