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Presseschau

Younghi Pagh-Paan: Go-Un-Nim

1997/98 komponierte Younghi Pagh-Paan zur Wiedereröffnung der Bremer Kunsthalle das elfminütige Go-Un-Nim (Lobpreisung) für Kammerorchester. Nach der Bremer Uraufführung vor geladenen Gästen am 22.3.1998 präsentierte nun das Münchner Kammerorchester unter Leitung von Gilbert Varga dieses Werk an zwei Abenden in Ravensburg und München einem breiteren Publikum. Wie nach der Uraufführung gab es auch auf diese beiden Konzerte ein positives Kritikerecho. 

Pressestimme zur Aufführung am 22.11.2000 in Ravensburg

Kräftige Schläge einer Holzklapper geben das Eröffnungssignal für ein dann sehr konzentriertes, obertonreiches Stück. Der Titel "Go-Un-Nim" (Lobpreisung) mag für westliche Ohren etwas irritieren, ist dich hier weniger überschäumender Jubel zu vernehmen, sondern langsam fortschreitende Klänge, die wie Lichtsäulen wirken. 
[Flirrende, sirrende Bläsertöne werden in diesem kunstvoll instrumentierten Stück von Bassklarinette, Kontrabass und Fagott gehalten, die Klangsäulen werden durch die Bewegung einzelner Instrumente zögernd aufgebrochen, Glissando- und Tremolofiguren verschleiern, bis die Bewegung wieder reduziert wird und verstummt."]
Katharina von Glasenapp, in: Schwäbische Zeitung, 24.11.2000

Pressestimme zur Aufführung am 23.11.2000 im Münchner Herkulessaal

Gespannt hörte man den langsam in Wellenbewegung sich verdichtenden Streichern zu, mal vom trockenen (Holz-) Schlagwerk zerschnitten, manchmal mit den sparsam eingesetzten Bläsern verschmolzen; eine Musik, die trotz beinahe lakonischer Kürze in weite Klangräume, fast ins Unendliche zielte. [Schon] hier setzte Gilbert Varga präzise Akzente und modellierte behutsam die fein sich verästelnden Klanggespinste.
Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung 25./26.11.2000



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